Malaga - Madeira - Lanzarote - Teneriffa - Las Palmas 2004

tp.JPG (272073 Byte)
Törnplan
wp.JPG (263988 Byte)
Wachplan
812wache.JPG (176566 Byte)
8-12 Wache
04wache.JPG (277150 Byte)
0-4 Wache
48wache.JPG (273863 Byte)
4-8 Wache
Vom Vortörn waren HG, Maren, Käptn Wolfgang, Hubertine, Klaus und ich übriggeblieben nachdem die alte Crew abgemustert hatte. Erwartungsvoll warteten wir auf die neue Besatzung, mit denen wir in den nächsten 2 Wochen von Malaga zu den Kanaren segeln wollten. Nachmittags hatten sich dann alle an Bord eingefunden. Nachdem der neue Kapitän Klaus die Crew begrüßt hatte, gab es wachweise eine Einführung die Sicherheitsvorschriften, die Gepflogenheiten an Bord und eine Riggeinweisung. Abends war dann für alle Landgang um Malaga etwas kennenzulernen. Einige von uns hatten sich noch mit einem Teil der alten Crew des Vortörns in einer schönen Tapas-Bar getroffen um sich von den Abreisenden zu verabschieden. 
smutsdieterortwin.JPG (164811 Byte)
Smuts Roland und Ortwin
juergemanfrbernd.JPG (148332 Byte)
Maschinisten 
Jürgen, Manfred und Bernd
malaga1.JPG (159269 Byte)
Alte und neue Crew in Malaga
hgjoergfabian.JPG (132189 Byte)
HG, Jörg und Fabian
bei der Riggeinweisung
Der nächste Tag begann mit der Proviantübernahme um in den nächsten 2 Wochen die hungrigen Mäuler zu stopfen. Nach dem Mittagessen warfen wir die Leinen los um, begleitet von einem Fernsehteam, unter Segeln den Hafen von Malaga zu verlassen. Innerhalb des Hafenbecken hatten wir nahezu alle Segel schon gesetzt, was die Filmleute natürlich freute. Mit südwestlichen Kursen erreichten wir am darauffolgenden Tag die Strasse von Gibraltar. Wie immer war es besonders für die Neuen beeindruckend zwischen den beiden Kontinenten durchzusegeln.  
andeck2.JPG (185509 Byte)
An Deck
jacky.JPG (239314 Byte)
Jacky
elmerklaus.JPG (136987 Byte)
Elmer & Klaus
ausbildung1.JPG (190248 Byte)
Ausbildung bei Jochen
janjackyroger.JPG (244089 Byte)
Jan, Jacky und Roger
Die folgenden Tage liefen wir fast unter Vollzeug in Richtung Südsüdwest. In den Freiwachen wurde jede Hand zu irgendwelchen Instandhaltungs- und Pflegearbeiten an unserer Alex eingeteilt. Sogar in der Nacht wurde gepinselt und geschliffen. Jeden Nachmittag trafen sich die angehenden Matrosen und Leichtmatrosen in der Stammcrewmesse um durch Jochen auf die anstehenden Prüfungen an Ende des Törns vorbereitet zu werden. Mit Knotenkunde, Relingslog und Sterne gucken vertrieben wir uns die schönen, mondlichtdurchfluteten Nächte. Als Besucher durften wir eine Menge roter Heuschrecken begrüßen, die scheinbar vom Wind aus Afrika bis zu uns an Bord getragen wurden. 
miamaren.JPG (181872 Byte)
Mia und Maren
rogbernjanmarila.JPG (180218 Byte)
Roger, Bernd, Jan, Marion & Lars
isanadine.JPG (157400 Byte)
Nadine und Isa
heuschrecken.JPG (85959 Byte)
Heuschreckenplage
04seekrank.JPG (188042 Byte)
0-4 Stamm bei 7 Bft
In der vierten Nacht nahm der Wind stetig zu und wir beendeten unsere 0-4 Wache bei guten 5 Windstärken. Bis  zum nächsten Mittag brieste es auf 7 Bft auf und wir begannen unsere Wache mit "nur" 2 Seekranken. Binnen der ersten Stunde reduzierte sich meine Wache auf 4 "Überlebende". Außer 2 Trainees, Leichti Maren und ich wurden alle ein Opfer der Seekrankheit. Mit viel Schlaf und gelegentlichem Kotzen ging dann endlich auch diese Wache vorüber. Mit zwei Wachen nahmen wir nach Wachwechsel auf Grund des zunehmenden Windes das Besanstengestagsegel und den Außenklüver weg wobei eine Trainee wegen der Schiffsbewegung den Halt verlor und beinahe über Bord ging.
klaussabine.JPG (152494 Byte)
Klaus & Sabine
heinzjuergen70.JPG (114236 Byte)
Heinz-Jürgens
70. Geburtstag
andeck.JPG (177321 Byte)
An Deck
larsberndmarion.JPG (252377 Byte)
Lars, Bernd und Marion
jochen.JPG (139816 Byte)
Jochen
marengeburtstag.JPG (200343 Byte)
Maren an ihrem 25.Geburtstag
Zwei Tage später fiel das Barometer in rasender Geschwindigkeit und der Wind brieste bis zu 10 Windstärken auf. Mit 2 Rahsegeln und 3 Stagsegeln machten wir teilweise über 10 Knoten Fahrt. Bis zu 6 Meter hohe Wellen schaukelten die Alex durch die tosende See. Bei 30 Grad Schräglage erholten sich die Seekranken nur mühsam. Bei einem Manöver riss der Außenklüver, der sofort abgeborgen wurde. Parallel zum Achter- und Unterliek hatte das Segel etwa 2 Meter lange Risse.     
elmerroger.JPG (251468 Byte)
Elmer und Roger
aussenklueverdefekt.JPG (133488 Byte)
Der Aussenklüver ist kaputt!
aussenkluevernaehen.JPG (181705 Byte)
Segel annähen
alexbildfunchal.JPG (133182 Byte)
Alexbild in Funchal
alexinfunchal.JPG (170349 Byte)
Die Alex im Hafen von Funchal
36 Stunden später erreichten wir Landnähe und segelten zwischen Porto Santo und Madeira auf einen Ankerplatz westlich von Funchal in Höhe der Flughafenlandebahn. Knapp über die Masten donnerten die die Flugzeuge. Als erstes wurde der defekte 97er Außenklüver abgeschlagen und ausgewechselt gegen den 90er AK. Die anstehenden Prüflinge durften Segel packen und Spleissen lernen. Abends genehmigten sich dann alle endlich mal einige Biere nach den stürmischen Tagen.
funchallang.jpg (246759 Byte)
Funchal auf Madeira
Früh am nächsten Morgen liefen wir unter Maschine bis zu unserem Liegeplatz im Hafen von Funchal auf Madeira. Die Meisten machten per Bus eine geführte Inseltour. Mein erster Weg war zur Kaimauer um zu sehen ob das Alexbild, das ich letztes Jahr mit Martina (Bordgärtner) auf die Mauer gemalt habe, noch da ist. Zwischen vielen andern Bildern von Rahseglern aus aller Welt war die Alex noch wie neu gepinselt. Abends gingen die Meisten dann in die Stadt um schön essen zu gehen und die heimische Fado-Musik zu hören.
04funchalessen.JPG (142461 Byte)
0-4 beim Essen in Funchal 
wolfelmhubjochbernmanfred.JPG (161234 Byte)
Wolfgang, Elmer, Hubertine, Jochen, Bernd und Manfred
48nikolaus.JPG (174141 Byte)
4-8 Wache an Nikolaus
claudiasextant.JPG (178156 Byte)
Claudi mit Sextant
unterricht2.JPG (127247 Byte)
Beim Unterricht
Am nächsten Tag verliessen wir Madeira und segelten zwei Tage lang bis Lanzarote wo wir morgens den Anker in einer schönen Bucht fallen liessen. Nach ein paar Stunden Badeurlaub ging es dann aber schon weiter. Unter vollen Segeln nahmen wir Kurs auf Teneriffa wo wir nahe Santa Cruz morgens in einer kuscheligen Bucht vor Anker gingen. Am späten Vormittag, war dann Prüfungszeit und die Prüflinge konnten ihr bei Jochen erlerntes Wissen unter Beweis stellen. Danach gab es Freibier, denn HG und Maren hatten ihre Matrosenprüfung bestanden und Mia, Jan und Roger wurden in den Kreis der Leichtmatrosen aufgenommen. Bis abends wurde wurde noch gebadet oder die letzten Reparaturen am Schiff durchgeführt bevor sich alle schick machten für das abendliche Captains-Dinner.      
pruefung.JPG (168647 Byte)
Während der Prüfung
prueflinge.JPG (269369 Byte)
HG, Jan, Maren , Roger & Mia
badetag.JPG (108298 Byte)
Badetag
rickeansprache.JPG (135946 Byte)
Käptn Klaus bei der Abschlussansprache
3toppsis.JPG (157328 Byte)
3 Toppsis
Bernd, Jacky und Micky
Unsere Smuts zauberten ein wunderbares 4-Gänge Menü und bei Rot-und Weisswein liessen wir nochmal den vergangenen Törn Revue passieren. Früh am Abend allerdings war die Feier zu Ende, denn wir hievten morgens um den 4 Uhr den Anker und machten einen letzten Schlag bis nach Gran Canaria wo wir dann um 14 Uhr an der Pier festmachten. Den letzten Abend gingen die Meisten dann zum Abendessen in die Stadt bevor uns der Flieger am nächsten Tag zurück ins winterliche Deutschland brachte.
cdkarte.JPG (155259 Byte)
Menükarte
cd1.JPG (155449 Byte)
Captains-Dinner
cd2.JPG (153341 Byte)
Captains-Dinner
cd3.JPG (143115 Byte)
Captains-Dinner
Besondere Grüße an: Maren, HG, Mia, Carsten, Sabine, Alfons , Jochen, Jörg und Heiner