Rund um die Kanarischen Inseln 2002 (Törn 21005)

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Törnplan
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Wachplan
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Captains-Dinner Menü
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0-4 Wache
Wie meistens ist der Stuttgarter Flieger mal wieder als vorletzter gelandet. An Bord angekommen verhieß der aushängende Wachplan nur Gutes. Pro Wache waren 7 Mitglieder der Stammbesatzung eingetragen. Soviel wie noch nie auf meinen Törns. Das versprach ne Menge Segelmanöver. Super! Mit Fede, Ranka, Andreas, Icke, Gesa und Werner sah ich auch gleich ein paar bekannte Gesichter von meinen Vortörns. Da ich mich mal wieder um die Getränke kümmern wollte, machte ich mich gleich mal an den Bürokram. Nachdem Käpt'n Peter alle begrüßt hatte machten sich die meisten noch auf den Weg in die Stadt um sich in gemütlicher Runde kennen zulernen oder alte Erinnerungen aufzufrischen.
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4-8 Wache
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4-8 Wache in Aktion
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Käpt'n Peter + Stm Hans
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Start zur Fotosafari
Am nächsten Morgen legten wir dann ab in Richtung  Fuerteventura. Zum Wachwechsel um 24 Uhr machten wir eine Halse und gingen am nächsten Abend an der Südwestspitze von Gran Canaria vor Porto Mogan vor Anker. Mit dem Beiboot richteten wir einen Shuttle-Service ein, der die Crew in die Stadt und zurück an Bord brachte. Tags darauf hieß es Ankerauf. Nach einer Fotosafari mit dem Beiboot, bei der die Mitsegler die Alex von allen Seiten unter vollen Segeln fotografieren konnten und nach 2 Tagen machten wir an der Pier von Santa Cruz de Tenerife fest. Beim Anlegemanöver hat Martin, einer unserer Mitsegler, gleich ein vorbeifahrendes Auto mit der Wurfleine abgeschossen, die sich daraufhin natürlich in den Aufbauten des Kleinlasters verfangen hatte. Gottseidank konnten wir ihn rechtzeitig anhalten, bevor er uns die ganze Festmacherleine weggeschleppt hatte. Krankheitsbedingt mußte uns hier leider unser Koch Heiko verlassen. Zum Glück fanden wir sofort unter den Mitseglern einen Ersatz. Eberhard, der schon öfters für seine Kollegen bei der Polizei gekocht hatte, erklärte sich bereit, uns den Rest des Törns zu verköstigen. Am nächsten Morgen startete fast die gesamte Crew zu einer Bustour quer über die Insel wonach wir dann abends total müde und ziemlich schnell ins Bett fielen..       
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Micky und Stef (Hafenwache)
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Hafenparty
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Hafenparty
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Tollpatsch Sarah + Andreas
Die nächsten 2 Tage auf See bescherte dem Doktor schon wieder Arbeit. Matrosin Sarah mußte mit 2 Stichen am Kinn genäht werden, weil sie bei Seegang ziemlich tollpatschig gegen ein Schott gelaufen ist. Trainee Kris nutzte die freie Zeit um philosophische Theorien über den Zusammenhang zwischen Fliegen und Segeln aufzustellen. Nach ein paar Bierchen zuviel hielt sie uns dann darüber einen ausführlichen Vortrag (7 Knoten = 1 Wusch). Ansonsten ist Kris aber ne ganz Süße. Außerdem führten wir eine Rettungsübung durch, bei der unsere Puppe Adelheid aus dem Rigg gerettet wurde. Dann machten wir auf La Palma fest. Den freien Tag nutzen wir auch hier für eine Inselrundfahrt. Im Gegensatz zu der Bustour auf Teneriffa hatten wir hier sogar eine Reiseleiterin. Nach 30minütiger Fahrt hatten wir allerdings einen Reifenschaden, da der Fahrer an einem Randstein hängen blieb. Nach 20 Minuten wechselten wir schon erwartungsvoll in den Ersatzbus, der sich jedoch auch als defekt entpuppte, da er Kühlwasser verlor. Nach weiteren 20 Minuten kam der mittlerweile dritte Bus. Allerdings hatte dieser kein Mikrofon für die Reiseleiterin. Nachdem sich diese dann die Kehle aus dem Hals gebrüllt hatte, wurde uns nach 2 Stunden endlich ein Mikrofon nachgeliefert. Aber ansonsten war's ne tolle Tour. Manche von uns gingen auch zum Strand bevor es um 20 Uhr Leinenlos hieß um nach Gomera zu segeln..
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Adelheids Rettung
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Ausflug auf La Palma
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Kris erklärt den "Wusch"
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Santa Cruz / La Palma
In der Nacht segelten wir vorbei an der Insel Hierro und gingen morgens in einer Bucht auf Gomera neben dem Windjammer Fridjof Nansen vor Anker. Nachdem alle vom Landausflug zurück waren, feierten wir auf Deck 'ne  Party mit Wein, den wir von Land angeschleppt hatten. Zu vorgerückter Stunde wollte Sarah einige Jungs mobilisieren, um den Matrosen Max ins Wasser zu schmeissen, was zur Folge hatte, daß Fede, Max und Bootsmann Bernd das Blatt wendeten und Sarah mit vereinten Kräften vom Manöverdeck über Bord warfen. Pitschepatsche naß, racheschwörend, aber immerhin wieder nüchtern stand sie dann nach einigen Minuten wieder unter uns. 
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Sonnenbaden
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Verschnaufspause
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An Deck
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Feierabendbier
Mit viel Kopfweh von der nächtlichen Feier ging's am nächsten Morgen um die halbe Insel nach San Sebastian, um unseren Trainee Wolfgang wieder an Bord zu nehmen, den wir Tags zuvor ins Krankenhaus schickten um sich wegen Blinddarmschmerzen untersuchen zu lassen. Zum Glück war's nichts Ernstes. Danach segelten wir über Nacht auf den Ankerplatz vor Gran Canaria, auf dem wir dann abends unser Captains-Dinner feierten wollten.     
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Alex + Fridjof Nansen
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Badespaß vor Gomera
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Unterricht bei Toppsi Andreas
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Chief Jürgen beim Faulenzen
Zum Captains-Dinner übertraf sich der (Ersatz-)Koch dann noch mal selbst und zauberte ein 4-Gänge Menü mit Rinderfilet. Wenn man bedenkt, daß Smut Eberhard eigentlich als Trainee einstieg, können wir nur hoffen, ihn des öfteren in der Kombüse der Alex wiederzutreffen. Nach dem Essen hat Icke mit der Gitarre noch für Stimmung gesorgt bevor es ein letztes Mal in die Koje ging. Am nächsten Morgen machten die andern zunächst Reinschiff während ich mich um die Getränkeabrechnung kümmerte, welche ich nach einem Verbrauch von 2346 Flaschen Bier und 1472 Softdrinks sogar mit einem kleinen Gewinn abschliessen konnte. Danach motorten wir in den Hafen von Las Palmas und machten an der Pier fest, bevor es am nächsten Tag wieder zurück in die frühlingshafte Heimat ging. 
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Captains-Dinner
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Fede, Frances + Andreas
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Captains-Dinner
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Icke als Alleinunterhalter
Besondere Grüße an: Fede, Ranka, Andreas, Icke, Gesa, Werner, Wolfgang, Eberhard, Sarah, Bea und Kris
Weitere Bilder von diesem Törn auf  Martin Möllers Homepage