Kiel - Sassnitz - Stettin - Bornholm - Danzig 2000

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Törnplan
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Wachplan
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0-4 Wache
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Reimer, "Sonja", Ranka, Regina, Nicole
Als ich in Kiel ankam, war die "Kieler Woche" in vollem Gange. Für die Besucher war bestens gesorgt. Zwischen Freßbuden und Funsportmöglichkeiten wurde einem nicht langweilig. Abends war dann das große Feuerwerk. Leider war es nur halb so groß wie vorgesehen, da die Hälfte der Feuerwerkskörper schon zwei Tage zuvor aus Versehen in die Luft geflogen sind. Am nächsten Tag trudelte dann der Rest der Crew nach und nach ein und abends hieß es "Leinen los" in Richtung Sassnitz. Meine Vorfreude auf Rügen wurde jedoch jäh getrübt, denn in Sassnitz war der Hund begraben. Von Tourismus keine Spur und die Einheimischen hatten wohl an diesem Tag alle Hausarrest. Also ging es zurück an Bord und man nutzte die Gelegenheit, die Mitsegler bei 'nem kühlen Bier besser kennenzulernen. Angesichts dessen, daß man in dem Dorf nix verpassen konnte, habe ich mit Toppsi Ranka, die ich schon vom Törn Athen-Mallorca 1996 kannte, gleich mal Nachtwache (0-4) geschoben. Das schöne an diesem Törn war, daß man schon auf der Weiterfahrt nach Stettin die ersten Großsegler wieder sah, da alle in ein paar Tagen in Danzig beim Windjammertreffen sein mußten. Vor der Einfahrt vor Swinemünde kam der Lotse an Bord, der uns durch die "Kaiserfahrt" und über das Stettiner Haff bis Stettin geleitet hat. Zum Stadtbummel hab mich mir gleich mal unseren polnischen Trainee Maciej gegriffen, weil es immer ganz gut ist, wenn zumindest einer von uns der polnischen Sprache mächtig ist. In der Innenstadt war die Hölle los. Große Unterschiede zu westlichen Großstädten waren eigentlich nicht erkennbar. In den Randgebieten allerdings war es ziemlich verwahrlost und der Verkehr wurde weniger. Abends hatten wir in der Hamstertasche unsere Bar, die wir noch von Kiel hatten, aufgebaut, da wir eine Delegation der Stadt Stettin erwarteten. Nach und nach kamen dann ungefähr 50 wichtige Leute, die unsere Biervorräte geplündert haben.
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Trainee Maciej in Stettin
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Julia S. + 0-4 Wache
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Rönne auf Bornholm

Am nächsten Tag ging es dann auf Kurs Rönne auf Bornholm. Da an diesem Tag ein Formel 1 Rennen stattfand, habe ich mich mit meinem Wachkollegen Werner auf die Suche nach einer Kneipe mit Fernseher gemacht. Leider war unser Streifzug durch das kleine, gepflegte Örtchen ohne Erfolg. Das Wetter auf dem Weg nach Danzig war leider nicht das Schönste. Die Tage haben wir uns unter anderem vertrieben, indem wir eine unserer Julias, nämlich Julia Schäfer, bei ihren Führerscheinfragen abhörten. Hoffentlich hat es etwas geholfen und sie kann jetzt die Straßen unsicher machen. In Danzig angekommen wurde uns dann zwischen den anderen Windjammern ein Liegeplatz zugewiesen. Alfred Harms hatte für uns einen Bus mit Fremdenführerin organisiert. Die Stadtrundfahrt war wirklich sehr interessant. Die Häuser in der Innenstadt wurden liebevoll restauriert und man erfuhr eine Menge über die deutsch-polnische Geschichte. Zurück zur Alex ging es dann per Ausflugsboot. Gegenüber der Alex war die Bühne aufgebaut, auf der die Bands während der Cutty Sark spielen sollten. Leider hat der viele Regen jegliche Partylaune im Keim erstickt. Deshalb tat der Abschied dann auch nicht ganz so weh, als es am nächsten Tag in Richtung Flughafen ging. In Hamburg gelandet mußte dann die Hälfte der Crew feststellen, daß das Gepäck leider in Danzig bleiben mußte, da unser Flugzeug sonst zu schwer geworden wäre. Ich hoffe, ihr habt alle Eure Seesäcke mittlerweile zurück.

Besondere Grüße an: Ranka, "Sonja", Sebastian, Julia Schäfer, Werner und Maciej

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Cutty Sark Danzig
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Cutty Sark-Treffen Danzig
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Danzig
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