Malaga - Madeira - Las Palmas 2000

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Törnplan
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Wachplan
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0-4 Wache
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Malaga
Nachdem die alte Crew mittags schon abgefahren war, trudelte die neue Besatzung nachmittags ein. Smut Ludwig hatte ich noch von meinem allerersten Törn in guter Erinnerung und freute mich schon auf die kommenden kulinarischen Genüsse. Wolfgang, der beim letzten Törn Käpt'n war, fuhr diesmal als Steuermann. Bootsmann Andreas fuhr als Matrose mit und außer mir blieben auch noch drei Trainees vom vorigen Törn an Bord. Sogar Julia, die die alte Crew an Flughafen brachte und die neue Crew abholte, entschied sich in letzter Minute, noch eine Woche bis Madeira an Bord zu bleiben. Am nächsten Tag hieß es Leinen los in Richtung Madeira.
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Funchal auf Madeira
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Micky & Jenny Maus
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Stm Norbert, Hans & Klaus
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Käpt'n Hans
Die nächtliche Fahrt durch die Straße von Gibraltar bot reichlich Abwechslung. Eine Menge Schiffe, wie auf einer Perlenschnur aufgereiht mit ihren vielen Positionslichtern und die Beleuchtung, die von Afrika und Spanien zu uns herüberschien, ließen unsere 0-4 Wache schnell vorüber gehen. Im Verlauf der Reise wollte Gesa sich mehrmals zu mir in Koje kuscheln  bevor sie dann grade noch rechtzeitig merkte, daß sie sich mal wieder in der Kammer verirrt hat. In unserer Backschaft (Küchendienst) hatten wir die morgendlichen Arbeiten im Eiltempo bewältigt, da Oberbackschafterin Jenny Maus (ja, sie heißt wirklich so!) und ich einen ausgeklügelten Plan entworfen hatten um so schnell wie möglich die Sonne an Deck genießen zu können. Sobald wir den Atlantik unterm Kiel hatten wurde dann auch das Wetter besser. Das Azorenhoch bescherte uns Sonne im Überfluss und wir konnten endlich die warmen Pullover usw. einpacken.
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Smut Ludwig
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Funchal
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Bm Andreas
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Icke & Jenny
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Käpt'n Hans beim Putzen
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Bootsmann Andreas
Nach 5 Tagen und Nächten auf See ankerten wir vor der Insel Porto Santos bevor es am  nächsten Tag die restlichen 30 Seemeilen nach Madeira ging. Dort machten die meisten gleich mal 'ne Inselrundfahrt mit dem Bus. Da ich Madeira schon von früher her kannte beschränkte ich mich mit Julia auf eine Stadtrundfahrt mit dem Taxi durch Funchal, der Hauptstadt Madeiras. Unseren gemeinsamen Tag beendeten wir dann mit einem wunderschönen Abendessen. Tags darauf hieß es dann für Julia Abschied nehmen und zurück ins kalte  Deutschland zu fliegen. Einige von uns haben per Mietwagen die Insel unsicher gemacht und wir anderen nutzten den Tag für kleinere Reparaturen oder um der Alex mal wieder ein bißchen Farbe zu verpassen.
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Jenny beim Faulenzen
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Party an Deck
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Toppsi Mike
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Andreas
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SOS
Am nächsten Morgen machten wir uns auf unsere letzte Etappe Richtung Kanaren. Der Wind stand diesmal günstig und so  konnten endlich mal mehrere Wenden und Halsen fahren. Toppsi Mike nutzte die Zeit, um die angehenden Leichtmatrosen und Matrosen intensiv auf die anstehende Prüfung vorzubereiten, die dann letztendlich alle mit Bravour bestanden. Bei einem 8-er Wind und 30 Seemeilen vor Fuerteventura erreichte uns nachts ein  SOS-Funkspruch,  der wenige Minuten später per NAVTEX bestätigt wurde: "Deutsche Segelyacht "Balu" mit 6 Personen erbittet dringend Hilfe wegen Wassereinbruch". Da wir mehr als 50 Seemeilen davon entfernt waren, konnten wir zwar nicht aktiv Hilfe leisten, verfolgten jedoch den Funkverkehr zwischen Seenotleitstelle und Balu mit Spannung. Nachdem die Crew mehr als 2 Stunden von einem Helikopter beobachtet wurde, wurden die armen Schiffbrüchigen dann per Rettungskreuzer abgeborgen. Da in der für das Captains-Dinner vorgesehenen Bucht leider ankern verboten war, machten wir schon einen Tag früher als geplant in Las Palmas fest. So hatten wir zwei Nächte und einen vollen Tag um die Stadt und die Insel zu besichtigen, bevor es dann wieder Richtung Heimat ging.

Besondere Grüße an: Julia, Jenny, Andreas, Stm Wolfgang, Ing Ralf, Bm Jürgen und Toppsi Klaus

Weitere Fotos gibt's auf den Homepages anderer Mitsegler dieses Törns: Peters verwirrende Seiten

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Captains-Dinner Menü
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Captains-Dinner
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Captains-Dinner
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Jürgen&Ralf