Sicherheitslehrgang 
Sassnitz, September 2001

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Nach einer 16-Stündigen Fahrt im Schlafwagen der Deutschen Bahn, in dem mir meine Digitalkamera gestohlen wurde (fing ja schon super an), bezog ich donnerstags zur Mittagszeit das spartanisch eingerichtete Zimmer der Beruflichen Schule in Sassnitz. Da ich die halbe Nacht mit der Polizei im Zug zu tun hatte, wollte ich eigentlich noch ein bisschen schlafen, was mir aber auf Grund der hohen Lärmpegels im Wohnheim nicht gelang. Der Heimleiter vertröstete mich auch Freitagabend, da dann die Schüler übers Wochenende nach Hause fahren und der Wohntrakt dann in einen vorrübergehenden Dornröschenschlaf fällt. So nach und nach trudelten dann die anderen Alexianer ein. Meinen Zimmerkollegen Thomas kannte ich schon vom Törn St.Malo-Bremerhaven. Die anderen Lehrgangsteilnehmer waren Burkhart, Miki, Flo, Frauke und Georg, Klaus, Helge, Angie, Tanja, Nocki, Jenny und Ralf.
Abends gings dann zum Essen ins "Moby Dick", eine gemütliche Kneipe im Hafen von Sassnitz. Das Essen und die Bedienung war wirklich hervorragend und wir können es künftigen Lehrgangsteilnehmern wärmstens empfehlen.

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Am nächsten Morgen um 9 Uhr begrüßte uns dann Herr Schroeer in seinem Schulungsraum, der im Erdgeschoß des Wohnheims untergebracht war. Nach einem ersten Tag voll grauer Theorie über Rettungs –und Signalmittel, Feuerlöscher und Atemschutzgeräte gings kurz für nen Bummel ins Seebad Binz, wo ich mir eine neue Digitalkamera zugelegt habe. Abends versammelten wir uns dann wieder im Moby Dick (wie jeden Abend), wo jeder seine Seemannsgeschichten erzählte und man sich besser kennenlernte.
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Samstags gings dann in einer Wagenkolonne zum Freigelände von Herrn Schroeers Privatschule. Als erstes mussten wir die Ausbildung an den Signalmitteln hinter uns bringen, da die Schießerei beim Hafenamt für 9:30 Uhr angemeldet war. Gegen einen Aufpreis von 20.-DM pro Person ließen wir uns danach mit dem Freifallrettungsboot aus 13 Metern in die Ostsee stürzen. Angeschnallt und mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzend war es ein Gefühl wie auf dem Rummelplatz in der Achterbahn. Sollte man unbedingt mal mitgemacht haben. Zum Abschluß des Tages zwängten wir uns in die Überlebensanzüge und spielten "toter Mann" im Hafenbecken. Bei Übungen mit der Rettungsinsel und an der Hubschrauberschlinge ging der Tag dann ziemlich schnell vorbei.
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Am letzten Tag, am Sonntag, wartete in Stralsund schon ein Feuerwehrmann auf uns, der uns den Tag über betreute. Nach praktischen Übungen mit verschiedenen Feuerlöschern gings mit den Atemschutzmasken in einen vernebelten alten Bunker, aus dem man dann "Verletzte" bergen musste. Zum Abschluß gabs nen Vortrag über die Hubschraubertrage bevor es dann wieder für alle in Richtung Heimat ging. Alles in Allem war der Lehrgang recht kurzweilig und nützlich für die weitere Arbeit an Bord der Alex.
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Weitere Infos unter:       www.sos-schroeer.de